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Auf dem 1000 qm großen Gelände östlich vom BayWa-Gelände errichtete die Stadt Mindelheim im Jahr 2016 eine Wohnanlage für Notunterkünfte. Das Gebäude wurde in modularer Containerbauweise erbaut. Anschließend wurden die Wandflächen noch mit einer ansprechenden Holzfassade verkleidet. Auf dem Dach befindet sich ein flach geneigtes Blechschale mit einer Solaranlage.

Die Wohnungen sind für Einzelpersonen 15 Quadratmeter groß. Für Familien stehen 30 qm zur Verfügung. Ausgestattet sind die Einheiten mit einer Kochnische, dem Sanitärbereich mit Dusche WC und Waschbecken sowie einer Grundeinrichtung mit Tisch, Stühlen, Schrank und Betten. Ergänzt werden die Einheiten mit den notwendigen Technik- und Nebenräumen.

Die Menschen können hier ordentlich untergebracht werden. Dennoch möchte die Stadt den Anreiz geben, dass die Menschen wieder ausziehen und auf dem üblichen Wohnungsmarkt unterkommen. Einzelne Wohneinheiten sollen immer für kurzfristige Notfälle freigehalten werden.

Nach nur 16 monatiger Bauzeit konnte das Hallenbad mit darüber liegender Turnhalle zum 15. September 2016 wieder geöffnet werden.

Die Stadt Mindelheim investierte in den Gebäudekomplex insgesamt 7,9 Millionen Euro, wobei Fördergelder in Höhe von 4,1 Millionen vom Freistaat Bayern erwartet werden. Nach der energetischen Sanierung der Außenhülle im Jahre 2009 wurden nun die Innenräume und die technischen Anlagen erneuert.


Das Gebäude wurde barrierefrei erschlossen. Auch die im Obergeschoss befindlichen Räume können nun mit einem Aufzug erreicht werden. Die erforderlichen barrierefreien Duschen und WC wurden eingerichtet. Die Innenräume zeigen sich nun in hellen freundlichen Farben - aber lassen Sie sich doch bei ihrem ersten Besuch überraschen.

 

In der Blütezeit der Mindelburg in Mindelheim unter der Herrschaft Frundsbergs, wurden auch die Ringmauern mit den Rondellen und Rundtürmen errichtet. Diese Mauern müssen immer wieder instandgesetzt werden. Als erster Bauabschnitt wurde nun der nordwestliche Teilbereich mit den drei Rondellen, in den Jahren 2015 und 2016, saniert.

Bei den ersten Erkundungen zeigte sich, dass das nordöstliche Rondell (in Bildmitte mit der Kanone) keine Standsicherheit mehr hatte. Es drohte den steilen Burgberg hinab zu stürzen. Deshalb wurde der Fundamentfuß mittels Mikrobohrpfählen und einer Spritzbetonschale gesichert.

An den Mauerwerksflächen wurde zuerst der Bewuchs entfernt und anschließend die fehlenden bzw. lockeren Mauersteine wieder ergänzt. Als Witterungsschutz wurde außerdem ein lebhafter Schlämmputz aufgetragen. Bei den Mauerkronen wurde der Stahlbeton-Ringbalken abgenommen und dafür eine Sandsteinabdeckung drauf gemauert.

Als weiterer Sanierungsabschnitt ist nun der westliche Bereich, mit dem Zugang von der Schwabenwiese aus, geplant. Anschließend könnte die östliche Mauer entlang des Schlossgebäudes wieder errichtet werden. Dieser Mauerabschnitt ist bereits seit einigen Jahren sanierungsbedürftig.

 

Auf dem 1000 qm großen Gelände östlich vom BayWa-Gelände errichtete die Stadt Mindelheim im Jahr 2016 eine Wohnanlage für Notunterkünfte. Das Gebäude wurde in modularer Containerbauweise erbaut. Anschließend wurden die Wandflächen noch mit einer ansprechenden Holzfassade verkleidet. Auf dem Dach befindet sich ein flach geneigtes Blechschale mit einer Solaranlage.

Die Wohnungen sind für Einzelpersonen 15 Quadratmeter groß. Für Familien stehen 30 qm zur Verfügung. Ausgestattet sind die Einheiten mit einer Kochnische, dem Sanitärbereich mit Dusche WC und Waschbecken sowie einer Grundeinrichtung mit Tisch, Stühlen, Schrank und Betten. Ergänzt werden die Einheiten mit den notwendigen Technik- und Nebenräumen.

Die Menschen können hier ordentlich untergebracht werden. Dennoch möchte die Stadt den Anreiz geben, dass die Menschen wieder ausziehen und auf dem üblichen Wohnungsmarkt unterkommen. Einzelne Wohneinheiten sollen immer für kurzfristige Notfälle freigehalten werden.


Im Jahre 2004 wurde die Urnenwandanlage im Friedhof Mindelheim am Leichenhaus mit 288 Urnenfächern eingeweiht. Durch die Zunahme von Feuerbestattungen sind diese Urnenfächer mittlerweile fast vollständig belegt und eine Neuerrichtung wurde notwendig. Diese wurde im September 2015 begonnen und im November 2015 fertig gestellt.

Weiter werden durch die Zunahme der Urnenbestattungen immer mehr alte Grabflächen im Friedhof frei. Diese neu zu nutzen und zu gestalten ist die jetzige Aufgabe der Liegenschaftsverwaltung. Eine Möglichkeit ist die Belegung der Flächen mit neuen Urnengräbern. So werden derzeit das zweite Urnenerdkammerngrab mit 14 neuen Urnengräbern, sowie ein neues Urnenreihengrab mit 11 neuen Urnengrabstätten auf dem alten Bereich des Friedhofs erstellt.

Des Weiteren sollen die entstehenden Freiflächen in Zukunft zur Begrünung und zur Aufstellung von Bänken genutzt werden.