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Neue Ziele und Aktionen des Senioren-Netzwerks

Senioren-Netzwerk TreffenStadt Mindelheim
Die Mitglieder des Seniorennetzwerks mit stellv. Bürgermeister Hans Wawra (1. v. l.)

Nach langer corona-bedingter Pause trafen sich die Mitglieder des Senioren-Netzwerks auf Einladung von Maria Brosch wieder im Rathaus der Stadt Mindelheim zu ihrer ersten Sitzung. Bereits im Herbst 21 fanden die turnusgemäßen Wahlen statt . Damals wurde Maria Brosch in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Ihre Stellvertreterinnen sind weiterhin Ursula Kiefersauer und Saskia Kastello. Fast 20 Mitglieder des Senioren-Netzwerks fanden sich im Sitzungssaal ein und berichteten von ihren Organisationen, ihren Aktivitäten, aber auch von den gegenwärtigen Problemen. Das Thema "Pflegekräftemangel" und "fehlende Plätze für Kurzzeitpflege" brennt allen auf den Nägeln. Viele verzweifelte Angehörigen melden sich bei den Pflegediensten,  die dringend Pflegeplätze für ältere und kranke Personen suchen. Das berichteten Maria Brosch vom Seniorenbüro bzw. auch Michael Diepolder von der Caritas-Sozialstation. Fundiertes Zahlenmaterial soll ermittelt werden, um deutlich auch politische Maßnahmen einzufordern. Förderprogramme mit hohen Auflagen, die es bereits von der Bayerischen Staatsregierung gäbe, seien nicht dienlich, wenn z.B. von 70 Antragstellern nur 7 eine Unterstützung erhalten. Das Thema "Pflege" bleibt hochbrisant, so der gemeinsame Tenor der vielen Mitglieder, die hier dringend Verbesserungen wünschen.

Viele der Vertreter der Organisationen freuten sich jedoch in diesem Sommer, dass Sie wieder mehr Angebote für die Senioren in Präsenz machen können.  Z.B. der Seniorenbeirat initiiert die ersten Spielenachmittage wieder und die Malteser können wieder ihr Seniorencafé anbieten.

Bei der 2-stündigen Sitzung wurde nicht nur Alfred Brugger für seine Tätigkeit als Börsenstammtischleiter gedankt, sondern auch die neue Mitarbeiterin im Seniorenbüro der Stadt stelle sich vor. Frau Manuela Miller (im Bild 2.v.r.) ist mit 8-Wochenstunden im Seniorenbüro tätig. Ihre Aufgabe ist hauptsächlich neben der Zusammenarbeit mit Frau Brosch bezüglich Nachbarschaftshilfe, einen möglichen Begegnungsraum für Senioren in der Stadt (lang gehegter Wunsch aller) zu etablieren. Dabei soll nicht nur ein Konzept, sondern auch ein Finanzierungskonzept entwickelt werden.

Alle anwesenden Mitglieder des Senioren-Netzwerks empfanden die Sitzung nach langer Pause als sehr angenehm und freuen sich schon auf das nächste Treffen am 28. Oktober 2022.