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Stadt Mindelheim

Krippenstadt Mindelheim. Hier haben Krippen Tradition. Seit 400 Jahren.

Mit gutem Recht wird Mindelheim auch als Wiege der schwäbischen Krippenkunst bezeichnet. Den Grundstein legten die Jesuiten bereits Anfang des 17. Jahrhundert. Diesem Erbe verpflichtet und aufgrund des reichen Bestands an historischen Krippen wurde 1989 das Schwäbische Krippenmuseum (Museen im Colleg) gegründet.

Nach mehrjähriger Bauzeit konnte Ende Oktober 2018 am alten Ort im ehemaligen Jesuitenkolleg ein vollkommen neues Krippenmuseum, bestückt mit einer großen Fülle an einzigartigen Objekten. Ausgangspunkt ist die zweitälteste, 1903 gegründete, Krippensammlung Bayerns und Baden-Württembergs. Zu den Glanzlichtern des neu gestalteten Museums gehören unter anderem das älteste Christkind der Welt (um 1300) und die Krippe der bayerischen Königsfamilie.

Geradezu überwältigend ist die Familienkrippe des Bäckermeisters Lorenz Fackler, der Hunderte von Figuren für viele Szenen und dazu kostbare Bauten wie Paläste, Ruinen u.a. schuf.

Die Pracht der ausgestellten Werke ist auf kleinen und großen „Bühnen“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Jeder Raum ist dem Themenbereich entsprechend individuell gestaltet. In zeitlichen Abfolgen „Wie alles begann“ bis hin zu den „Krippen für Heute“ wird die Symbolik der Krippen medial und mittels Mitmachstationen erzählt. Eigene Angebote für Kinder geben die Inhalte spielerisch weiter.

Jährlich zur Advents- und Weihnachtszeit, vom ersten Advent bis Lichtmess (2. Februar), gibt es darüber hinaus weitere Darstellungen des Weihnachtsgeschehens in der Stadtpfarrkirche St. Stephan (täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr), im Heilig-Geist-Spital in der Maximilianstraße (ganzjährig) und in der Liebfrauenkapelle in der Memminger Straße 9 (Donnerstag bis Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr).

Weitere Informationen nachstehend zum Download: