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Bildquelle:
Stadt Mindelheim

Anfang April 2017 beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Maximilianstraße (vierter Bauabschnitt) im Bereich des Unteren Tores. Zu den vorrangigen Zielen zählen die Steigerung der Aufenthaltsqualität, weitere Verkehrsberuhigung, mehr Grün im Straßen- und Platzbereich und entlang der Mindel sowie das Erlebbarmachen von Wasser durch Abflachung des Mindelufers.

Bei der Planung wurde außerdem besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt. So gibt es zukünftig einen barrierefreien Zugang zur Jesuitenkirche und zum Weberhaus. Das bewährte Beleuchtungskonzept mit indirekt leuchtenden Stelen, wie sie bereits am Marienplatz Verwendung fanden, sowie zahlreiche Sitzbänke ergänzen diese Maßnahmen.

Im sogenannten „Paradiesgärtchen“ neben der Jesuitenkirche wird außerdem ein Brunnen gestaltet, ein „Urprojekt“ der Bürgerstiftung „Mindelheim hilft sich selbst“. Dabei werden die vier Türme Oberes und Unteres Tor, Einlasstor, und Gefängnisturm in Steinstelen abstrahiert dargestellt. Über die vier Steine soll das Wasser laufen, das vorne in einem Becken zusammenfindet. Das abfließende Wasser verläuft in einer breiten Rinne über den Schrannenplatz und wird dann zurück in die Mindel geleitet.

Neben dem Neuanstrich der Fassade des Unteren Torturmes tragen auch zahlreiche private Sanierungsmaßnahmen wie beispielsweise die Umgestaltung der Außenbewirtungsflächen der Gaststätte Weberhaus oder die Sanierung des Gebäudes in der Mindelgasse 2 zur Aufwertung der Maximilianstraße bei. 

Nachstehend zum Download der Bauzeitenplan.